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Solidarität mit dem algerischen Unabhängigkeitskampf
Wie es zur Solidarität mit Algerien kam
Vor etwa 72 Jahren entwickelten sich zwischen Österreich und Algerien enge Beziehungen. Eine kleine Gruppe junger österreichischer Sozialdemokraten unterstützte direkt oder indirekt den Befreiungskampf. Eine Schlüsselfigur dieser Zeit war der Deutsche Winfried Müller, später bekannt als Si Mustapha (auch Mauser genannt).
Er organisierte eine bemerkenswerte Operation zur Rückholung hunderter desertierter Fremdenlegionäre. Dabei konnte Si Mustapha auf die tatkräftige Unterstützung engagierter junger Österreicher zählen, darunter Persönlichkeiten wie Karl Blecha, der spätere Außenminister Erwin Lanc und Peter Jankowitsch.
Diese Helfer waren nicht nur an den Fluchtrouten beteiligt, sondern engagierten sich auch intensiv im "Hilfswerk für algerische Flüchtlinge".
Der ÖBB-Beamte Reimar Holzinger, späterer Gründer der ÖAG, knüpfte in dieser Zeit wichtige Kontakte; so traf er Winfried Müller Ende der 1950er Jahre in Müllers Wahlheimat Tirol.
Gründung der ÖAG durch Reimar Holzinger
Gründung der Österreichisch-Algerischen Gesellschaft
Diplomingenieur Reimar Holzinger gründete 1963 die Österreichisch-Algerische Gesellschaft (ÖAG). Sie war das Ergebnis vielfältiger Solidaritätsaktionen aus der Zivilgesellschaft.
Konkrete Unterstützung aus Österreich
Österreich war eines der ersten europäischen Länder, das Algerien bei Infrastrukturprojekten unterstützte.
Herausragende Persönlichkeiten
Reimar Holzinger war 35 Jahre lang Präsident der ÖAG (1963–1998). Karl Blecha, späterer Innenminister, engagierte sich bereits in den frühen 1960er Jahren.
Statutenreform und Übergabe der Präsidentschaft
Neuausrichtung und Übergabe
Im Oktober 1998 legte Reimar Holzinger sein Amt zurück. Die neue Leitung – mit Vizepräsidenten wie Maria Strasser, Karl Blecha und Dr. Klaus Sperlich – leitete eine organisatorische Neustrukturierung ein. Erwin Lanc übernahm die Präsidentschaft.
Mag. Johann Moser übernimmt die Präsidentschaft
Neue Impulse
2010 übernahm Mag. Johann Moser die Präsidentschaft. Er stärkte den internationalen Dialog und intensivierte die kulturelle Zusammenarbeit.
Im selben Jahr wurde das Buch "Gelebter Internationalismus" von Dr. Fritz Keller präsentiert.
Bleibende Bedeutung
Die Österreichisch-Algerische Gesellschaft ist ein lebendiges Beispiel für langfristige zivilgesellschaftliche Solidarität.
Unsere Ziele
Kultureller Austausch
Durch Konferenzen und Studienreisen schaffen wir Begegnungen.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Wir unterstützen wirtschaftliche Vorhaben in beiden Ländern.
Soziale Projekte
Gemeinsam für soziale und ökologische Lösungen.
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