Éclats de soleil et d'amertume
Kader Benamara
Éclats de soleil et d'amertume" (Splitter von Sonne und Bitterkeit), 2012 bei Barkat Éditions erschienen, ist ein Werk des algerischen Ökonomen und Anthropologen Kader Benamara. Das Buch konzentriert sich auf die Periode 1942-1962 und verwebt die persönlichen Erinnerungen des Autors an seine Kindheit in der Kasbah von Algier ("vingt ans à la Casbah" ) mit einer breiteren historischen und soziokulturellen Reflexion.
Der Titel spiegelt die Dualität des Buches wider: "Soleil" (Sonne) steht für die nostalgischen Erinnerungen an die Gemeinschaft und die Werte der Kasbah sowie die Hoffnung der Befreiungszeit.[2] "Amertume" (Bitterkeit) bezieht sich auf die Härten des Krieges, aber auch auf eine kritische Sicht auf die Zeit nach der Unabhängigkeit, den wahrgenommenen Verfall dieser Werte in der Gegenwart und eine Kritik am postkolonialen Regime.
Benamara, selbst ein "Kind der Kasbah" mit internationaler Karriere [3, 4], nutzt seine Insider-Outsider-Perspektive, um Themen wie das soziale Gefüge der Kasbah, die Rolle des Islam, die Komplexität des Befreiungskampfes und die Enttäuschungen nach 1962 zu untersuchen. Er hinterfragt die Verwirklichung der Revolutionsideale und scheut auch kontroverse Aspekte nicht.
Das Buch wird für seine Authentizität und seinen angenehmen, an Voltaire erinnernden Stil gelobt. Es dient als historisches Dokument, als soziologische Studie und als kritische Reflexion über Algeriens Weg, wobei es sowohl die positiven ("soleil") als auch die problematischen ("amertume") Aspekte beleuchtet.
Der Titel spiegelt die Dualität des Buches wider: "Soleil" (Sonne) steht für die nostalgischen Erinnerungen an die Gemeinschaft und die Werte der Kasbah sowie die Hoffnung der Befreiungszeit.[2] "Amertume" (Bitterkeit) bezieht sich auf die Härten des Krieges, aber auch auf eine kritische Sicht auf die Zeit nach der Unabhängigkeit, den wahrgenommenen Verfall dieser Werte in der Gegenwart und eine Kritik am postkolonialen Regime.
Benamara, selbst ein "Kind der Kasbah" mit internationaler Karriere [3, 4], nutzt seine Insider-Outsider-Perspektive, um Themen wie das soziale Gefüge der Kasbah, die Rolle des Islam, die Komplexität des Befreiungskampfes und die Enttäuschungen nach 1962 zu untersuchen. Er hinterfragt die Verwirklichung der Revolutionsideale und scheut auch kontroverse Aspekte nicht.
Das Buch wird für seine Authentizität und seinen angenehmen, an Voltaire erinnernden Stil gelobt. Es dient als historisches Dokument, als soziologische Studie und als kritische Reflexion über Algeriens Weg, wobei es sowohl die positiven ("soleil") als auch die problematischen ("amertume") Aspekte beleuchtet.