Blick auf die Kapelle Santa Cruz und die Bucht von Oran

Oran: Platz 7 der "52 Places to Go in 2026" der New York Times

15-01-2026

Wir freuen uns außerordentlich, bekannt geben zu dürfen, dass die New York Times die algerische Küstenstadt Oran in ihrer prestigeträchtigen Liste der „52 Places to Go in 2026“ auf den hervorragenden 8. Platz gewählt hat. Diese Auszeichnung bestätigt, was Kenner der Region schon lange wissen: Oran ist ein Juwel des Mittelmeers.

**Ein kultureller Leuchtturm**
Die New York Times würdigt Oran als lebendige Metropole, die Geschichte, Musik und das Meer auf einzigartige Weise verbindet. Als Geburtsort der Raï-Musik und literarischer Schauplatz bietet die Stadt eine unvergleichliche kulturelle Tiefe.

**Über den Dächern der Stadt: Santa Cruz**
Ein absolutes Muss für jeden Besucher – und oft das Motiv der schönsten Erinnerungsfotos – ist der Aufstieg auf den Berg Murdjadjo. Hier thront majestätisch die **Kapelle Santa Cruz** (Sanctuaire de Notre-Dame de Santa Cruz). Sie wurde ursprünglich nach der großen Cholera-Epidemie von 1849 errichtet, als die Bewohner die Jungfrau Maria um Beistand baten. Die weiße Marienstatue auf dem Turm, eine Replik der Notre-Dame de la Garde in Marseille, wacht seither über die Stadt.

Der Ort bietet nicht nur spirituelle Einkehr, sondern auch einen spektakulären Panoramablick über die Bucht von Oran und den historischen Hafen von Mers El-Kébir. Direkt daneben liegt das imposante, von den Spaniern im 16. Jahrhundert erbaute Fort Santa Cruz, das von der strategischen Bedeutung der Stadt in vergangenen Jahrhunderten zeugt.

**El Bahia – Die Strahlende**
Oran, im 10. Jahrhundert von andalusischen Kaufleuten gegründet, fasziniert durch ihre Architektur: Von der historischen Kasbah und der Moschee von Pascha Hassan bis hin zu den eleganten Gebäuden der französischen Epoche. Als Österreichisch-Algerische Gesellschaft sind wir stolz, dass diese Vielfalt nun weltweit gewürdigt wird, und laden Sie ein, Oran im Jahr 2026 selbst zu entdecken.

Zum vollständigen Artikel der New York Times
Einladung zum Vortrag Prof. Dr. Rachid Ouaissa

Vortrag: Energiewende und geopolitische Neuordnungen im Maghreb

26-10-2025

Die Österreichisch-Algerische Gesellschaft (ÖAG) und die Zeitschrift International laden herzlich zu einem spannenden Vortrag ein:

**Thema:** Energiewende und geopolitische Neuordnungen im Maghreb
**Vortragender:** Prof. Dr. Rachid Ouaissa

* **Wann?** Donnerstag, 13. November 2025, 18:00 Uhr
* **Wo?** Marxergasse 24/2, 1030 Wien

Die Welt steckt mitten in einer großen Veränderung: Fossile Energien verlieren an Bedeutung, während neue Chancen durch Solarenergie, grünen Wasserstoff und andere „grüne Ressourcen“ entstehen – auch in Nordafrika.

Prof. Dr. Rachid Ouaissa erklärt in seinem Vortrag, welche politischen und wirtschaftlichen Veränderungen die Energiewende für Algerien und die Region Maghreb mit sich bringt und warum diese Entwicklungen auch Europa betreffen.

**Über den Vortragenden:**
Rachid Ouaissa ist Professor für Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Philipps-Universität Marburg und leitet seit 2020 das Merian Centre for Advanced Studies in the Maghreb (MECAM) in Tunis.

Der **Eintritt ist frei**.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Parlament Wien

Parlamentsführung für ÖAG-Mitglieder am 23. Mai 2025 15:00

23-05-2025

Liebe Mitglieder der ÖAG,
wir laden Sie herzlich zu einer besonderen Führung durch das österreichische Parlament ein! Erhalten Sie exklusive Einblicke in die Herzkammer unserer Demokratie.
Die Führung wird von Herrn Bundesratspräsident Stefan Schennach persönlich geleitet.

Anmeldeschluss: 20.Mai 2025
Wann: Freitag, 23. Mai 2025
Uhrzeit: 15:00 Uhr
Ort: Parlament, Wien
Treffpunk: 14:45 vor dem Parlament, Pallas-Athene-Brunnen

Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit für einen Blick hinter die Kulissen.
Wir benötigen den vollen Namen und ihr Geburtsdatum, Anmeldung entweder BEI MICROSOFT FORMS per EMAIL oder per Kontaktformular auf unserer Webseite!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
BM. a.D. Erwin_Lanc

In Memoriam Erwin Lanc (* 17. Mai 1930 in Wien; † 29. März 2025)

29-03-2024

Mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von Erwin Lanc – einem Mann, dessen Leben und Wirken weit über die politischen Grenzen hinausstrahlte. Als langjähriger Präsident der Österreichisch-Algerischen Gesellschaft hat er Brücken des Verständnisses und der Freundschaft zwischen unseren Kulturen gebaut. Seine Leidenschaft für den interkulturellen Dialog, sein unermüdlicher Einsatz für gegenseitigen Respekt und seine Vision einer gemeinsamen Zukunft haben unsere Gemeinschaft nachhaltig geprägt.

Erwin Lanc war stets ein Botschafter des Friedens und der Toleranz. Mit Weitblick und Engagement setzte er sich sowohl in Österreich als auch im internationalen Kontext für Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Seine besonnene Art, seine Integrität und seine Hingabe an die Sache machten ihn zu einem geschätzten Wegweiser, dessen Wirken auch in schwierigen Zeiten Orientierung bot.

Die Österreichisch-Algerische Gesellschaft verliert nicht nur einen engagierten Präsidenten, sondern auch einen Freund, Mentor und Vermittler, der es verstand, Menschen zusammenzubringen und Brücken zu errichten. Sein Lebenswerk und seine Werte werden in unseren Reihen fortwirken und uns auch künftig inspirieren.

In tiefer Dankbarkeit und aufrichtigem Gedenken sagen wir: Danke, Erwin Lanc. Möge dein Geist in allen gemeinsamen Bemühungen weiterleben, und möge dein Erbe der Verständigung und des Miteinanders uns stets begleiten.

Ruhe in Frieden.

https://www.iipvienna.com/news-reports-publications/2025/04/01/zum-gedenken-an-erwin-lanc-ein-vermchtnis-des-friedens-/-in-memory-of-erwin-lanc-a-legacy-of-peace
Poto von Fritz Keller

in Memoriam Fritz Keller (* 19. Mai 1950 in Wien in Wien; † 12. März 2023)

10-03-2024

Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Dr. Fritz Keller, einem engagierten Wiener Historiker, Publizisten und kritischen Geist, der am 12. März 2023 verstorben ist.Geboren am 19. Mai 1950 in Wien, widmete Fritz Keller sein Leben der Erforschung oft übersehener Aspekte der österreichischen Geschichte, insbesondere der Arbeiterbewegung, der 68er-Bewegung und der Zeitgeschichte Wiens.

Sein unermüdliches Engagement galt jedoch in besonderem Maße der Aufarbeitung der Beziehungen zwischen Österreich und Algerien sowie der Solidaritätsbewegungen. Mit seiner Dissertation und seinem Buch über die "Solidarität der österreichischen Linken mit der algerischen Widerstandsbewegung" (1958-1963) leistete er Pionierarbeit und schuf ein wichtiges Werk zum Verständnis des gelebten Internationalismus in Österreich. Diese Forschung lieferte wertvolle historische Kontexte, die auch für das Wirken von Organisationen wie der Österreichisch-Algerischen Gesellschaft (ÖAG) von Bedeutung sind.

Einem breiteren Publikum wurde Fritz Keller durch seine akribisch recherchierte Biografie "Ein Leben am Rande der Wahrscheinlichkeit" über Si Mustapha alias Winfried Müller bekannt, in der er das schillernde Leben des Wehrmachtsdeserteurs und Helden des algerischen Befreiungskampfes nachzeichnete. Auch hier zeigte sich sein tiefes Interesse an den komplexen Verflechtungen der Zeitgeschichte und den algerisch-europäischen Beziehungen. Seine Zusammenarbeit mit algerischen Persönlichkeiten wie Kader Benamara unterstrich seine Verbundenheit mit dem Land und seiner Geschichte.

Fritz Keller verstand Geschichtsschreibung als engagierte Praxis, getreu dem Motto "Grabe, wo Du stehst", wie auch seine Arbeiten zur Geschichte des Wiener Marktamtes während des Nationalsozialismus zeigten. Er scheute sich nicht, unbequeme Fragen zu stellen und etablierte Narrative kritisch zu hinterfragen.

Mit Fritz Keller verlieren wir nicht nur einen profunden Kenner der österreichischen Zeitgeschichte, sondern auch eine wichtige Stimme, die sich intensiv mit den österreichisch-algerischen Beziehungen und der Geschichte der Solidarität auseinandergesetzt hat. Sein Engagement und seine Forschungsarbeiten, die gerade auch für die ÖAG und ihr Umfeld von großer Relevanz sind, werden uns fehlen. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.
Flugzeug der Air Algérie

Air Algérie: Direktflug Wien-Algier nach 25 Jahren wieder aufgenommen

06-04-2014

Erstmals seit fünfundzwanzig Jahren gibt es wieder Direktflüge zwischen Wien und Algier. Am 2. April 2014 fand der Jungfernflug der Air Algérie von Algier nach Wien statt. Ab sofort rücken Wien und Algier zweimal pro Woche näher zusammen, wobei die Flugzeit nur zweieinhalb Stunden beträgt.

'Das ist ein Meilenstein für die Zusammenarbeit beider Länder auf politischer, zivilgesellschaftlicher, wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Ebene', sagte Johann Moser, Präsident der Österreichisch-Algerischen Gesellschaft (ÖAG) und ehemaliger Wirtschaftssprecher der SPÖ. 'Diese neue Brücke erleichtert unsere Arbeit entscheidend und bringt eine neue Qualität für unsere gemeinsamen Projekte.' Moser arbeitet an bilateralen Kooperationen auf wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene, vom Studentenaustausch bis zur Unterstützung von Wirtschaftsprojekten. Direkte Flugverbindungen sind laut Moser ein wichtiger Standortfaktor und wesentliche infrastrukturelle Vorleistungen zum Auf- und Ausbau bilateraler Beziehungen.

Die ersten Touristen und Geschäftsleute des Jungfernflugs wurden am Mittwoch, den 2. April, von Mitgliedern der Österreichisch-Algerischen Gesellschaft mit Transparenten, Musik und Mehlspeisen empfangen. Außerdem wurden Stadtpläne von Wien und Informationsmaterial über die Stadt ausgeteilt. Moser: 'Damit ist ein gelungener Einstand gelungen.'

Über die Österreichisch-Algerische Gesellschaft:
Die Gesellschaft wurde 1963 gegründet, um die Unterstützung des seit 1962 selbständigen Algeriens fortzusetzen. Ziel des Vereins ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen der Republik Österreich und der demokratischen Volksrepublik Algerien in allen Bereichen. Trotz der unstetigen bilateralen Beziehungen in den vergangenen 50 Jahren beider Länder konnten zahlreiche Projekte in medizinischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Bereichen realisiert werden.